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17. Juni 2023

Erlebnisbericht Longest Day Fly-In

Aussicht von Flugzeug auf Norderney

Abflug Abschaffenburg

Am 17. Juni 2023 war es wieder so weit: Die FTA lud zum „Longest Day Fly-In“ – einem ganz besonderen Flugabenteuer, das uns bis an die Nordseeküste führte

Pilot in Luft vor dem Cockpit
Flugzeug auf Flugplatz

Der Tag begann früh mit einem gemeinsamen Briefing in der Flugschule in Aschaffenburg. Die Stimmung war bestens, das Wetter vor Ort ebenfalls – nur an der Nordsee machte uns dichter Nebel zunächst einen Strich durch die Rechnung. Während einige Crews auf Wetterbesserung warteten, entschieden sich andere für eine flexible Strategie mit möglicher Zwischenlandung südlich des Nebels.

Wilhelmshaven (EDWI)

Gruppe von Menschen sitzen am Tisch unter Sonnenschirm
Und tatsächlich: Bis zur Mittagszeit hatten es alle Crews nach Wilhelmshaven (EDWI) geschafft – das erste Etappenziel war erreicht! Bei einem kühlen Getränk wurde von spannenden Anflügen berichtet: Slalomflüge zwischen Windrädern und Ortschaften, teils nur knapp über dem Minimum von 500 ft AGL. Andere, die nur wenige Minuten später eintrafen, wurden bereits von strahlend blauem Himmel empfangen.

Emden (EDWE)

Nach einer kurzen Pause ging es weiter nach Emden (EDWE), wo die Crews die Plätze tauschten – jeder sollte schließlich einmal ans Steuer. Dort erwartete uns auch eine echte Überraschung: Die Flughafenfeuerwehr begrüßte uns mit frisch gegrillten Bratwürstchen und Getränken. Eine spontane Spritztour im Löschfahrzeug -schnelle telefonisch organisiert von Sebastian Langer, der früher auf dem Turm in Aschaffenburg saß und nun die Piloten vom Turm in Emden begrüßt- ließen wir uns natürlich nicht entgehen.
Fahrer Löschfahrzeug

Norderney (EDWY)

Aussicht von Flugzeug auf Norderney
Der nächste Flugabschnitt führte uns über das Nordseewatt entlang der Inseln nach Norderney (EDWY). Nach der Landung brachten uns Taxis direkt ins Restaurant Weiße Düne, wo wir bei nordischer Gastfreundschaft köstlich speisten. Leider musste das Dessert ausfallen – der Nebel kündigte sich rasch an, und wir wollten rechtzeitig zurück nach Wilhelmshaven, wo unser Hotel wartete.

Rückflug von Norderney

Der Rückflug über das Meer war erneut anspruchsvoll – tiefer Seenebel forderte volle Konzentration. Doch in Wilhelmshaven angekommen, erinnerte man sich: Der Platz hatte bis spät in die Nacht geöffnet. Während einige den Abend gemütlich an der Hotelbar ausklingen ließen, starteten andere noch einmal durch – in die Dämmerung und schließlich in die Nacht. Im Formationsflug ging es über den Jadebusen in den Sonnenuntergang – ein unvergesslicher Moment. Der Nebel zog langsam vom Meer aufs Festland, während wir den letzten Flug des Tages beendeten.

Aussicht von Flugzeug
Flugzeug auf Wiese

An der Hotelbar klang der Abend mit einem Absacker und reichlich Fliegerlatein aus. Am nächsten Morgen machten sich die Crews individuell auf den Rückflug nach Aschaffenburg – mit vielen Eindrücken im Gepäck.

Fazit: Anspruchsvolles Wetter, tolle Strecken, großartige Gemeinschaft – und ein Erlebnis, das nach Wiederholung schreit.