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instrumentenflugberechtigung - das Cockpit einer Cirrus

Instrumentenflugberechtigung

BIR oder CB-IR – Welche Berechtigung passt zu dir?

Das Fliegen nach Instrumentenregeln (IFR) eröffnet Piloten neue Möglichkeiten, unabhängig von Wetterbedingungen und Sichtfluggrenzen zu operieren. In Europa gibt es zwei moderne Ausbildungswege, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind: das Basic Instrument Rating (BIR) und das Competency-Based Instrument Rating (CB-IR).

Eine Pilotin erhält ihre Instrumentenflugberechtigung
Eine Pilotin erhält ihre Instrumentenflugberechtigung

BIR

Du bist ein ambitionierter Privatpilot und willst flexibel in den Instrumentenflug einsteigen? Dann ist die Basic Instrumentenflugausbildung das Richtige für Dich.
Auf der Basis Deiner vorhandenen Lizenz und Kompetenzen lernst Du das, was wichtig für Dich ist.

  • Gültigkeit: EASA
  • Mindeststunden in der Ausbildung: 0
  • Upgrademöglichkeit auf CB-IR: ja
Das Cockpit einer Cirrus SR20 G6
Das Cockpit einer Cirrus SR20 G6

CB-IR

Du bist ein ambitionierter Privatpilot und suchst eine Möglichkeit international bei schlechtesten Wetterbedingungen zu fliegen? Dann ist die kompetenzbasierte Instrumentenflugausbildung das Richtige für Dich.

  • Gültigkeit: Weltweit
  • Mindeststunden in der Ausbildung: 40

Warum sollte ich eine Instrumentenflugberechtigung machen?

Eine Instrumentenflugberechtigung (IR) bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die über die grundlegenden Aspekte hinausgehen:

Wetterunabhängigkeit

Mit einer IR kannst du auch bei schlechten Wetterbedingungen fliegen, wie z.B. bei Regen, Schnee oder Nebel. Das bedeutet, dass du weniger wetterabhängig bist und deine Reisepläne seltener ändern musst. Dies ist besonders nützlich in Regionen mit wechselhaftem Wetter.

Erweiterte Flugmöglichkeiten

Mit einer IR kannst du in kontrollierten Lufträumen fliegen, die für Sichtflüge (VFR) möglicherweise gesperrt sind. Dies eröffnet dir mehr Routen und Flughäfen, die du anfliegen kannst, und erhöht deine Flexibilität bei der Flugplanung.

Persönliche Entwicklung

Die Ausbildung zur IR ist anspruchsvoll und erweitert deine fliegerischen Fähigkeiten und Kenntnisse erheblich. Es ist eine lohnende Herausforderung, die dich zu einem besseren und sichereren Piloten macht. Du lernst, dich auf Instrumente zu verlassen und komplexe Flugmanöver präzise durchzuführen.

Erhöhte Sicherheit

Das Fliegen nach Instrumentenflugregeln (IFR) erhöht die Sicherheit, da du dich auf präzise Instrumente und die Flugverkehrskontrolle verlassen kannst. Dies ist besonders wichtig in komplexen Lufträumen und bei Nachtflügen, wo die Sicht eingeschränkt sein kann.

Berufliche Vorteile

Für viele berufliche Pilotenlizenzen, wie die Verkehrspilotenlizenz (ATPL), ist eine IR Voraussetzung. Sie kann deine Karrierechancen in der Luftfahrtbranche erheblich verbessern, da viele Arbeitgeber eine IR als Mindestanforderung für Pilotenpositionen ansehen.

Kompetenzbasierte Ausbildung

Es gibt verschiedene Ausbildungswege zur IR, darunter der kompetenzbasierte Lehrgang (CB-IR), der auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Piloten zugeschnitten ist. Dies ermöglicht eine flexible und effiziente Ausbildung, die auf deine spezifischen Anforderungen abgestimmt ist.

Ausbildung im eigenen Flugzeug – weil’s einfach sinnvoll ist

Ein Pilot zeigt einem anderen die Instrumente eines Flugzeugs für die Instrumentenflugberechtigung
Ein Pilot zeigt einem anderen die Instrumente eines Flugzeugs für die Instrumentenflugberechtigung

Warum in einem fremden Flieger lernen, wenn du dein eigenes Flugzeug hast?

  • Du kennst deine Maschine – das gibt dir Sicherheit und lässt dich voll auf die IFR-Verfahren konzentrieren.
  • Du trainierst mit Deiner Avionik – und lernst genau das System, das du später auch nutzt, im Detail kennen.
  • Du sparst Zeit und Geld – keine Umgewöhnung, keine doppelten Lernprozesse.
  • Du wirst sicherer im echten IFR-Betrieb – weil du dein Flugzeug unter realen Bedingungen trainierst.

Wichtig: Die Nutzung des eigenen Flugzeugs hängt von bestimmten Voraussetzungen ab – sprich uns einfach an, wir beraten Dich gern!

Alle Antworten rund um die Instrumentenflugberechtigung

Hier bekommst du alle wichtigen Infos zur Instrumentenflugberechtigung – klar, präzise und leicht verständlich. Egal, ob du gerade erst mit dem Thema startest oder gezielt nach Details suchst – hier findest du die Antworten, die du brauchst.

CB-IR oder BIR?

Wie unterscheiden sich CB-IR und BIR?

Der Unterschied zwischen der Competency-Based Instrument Rating (CB-IR) und der Basic Instrument Rating (BIR) liegt hauptsächlich in den Ausbildungsanforderungen und den Einsatzmöglichkeiten:

Competency-Based Instrument Rating (CB-IR)

1. Ausbildungsanforderungen

  • Flugstunden: Erfordert mindestens 40 Stunden Instrumentenflugzeit, davon können bis zu 30 Stunden mit einem Instrumentenfluglehrer (IRI) und der Rest bei einer zugelassenen Ausbildungsorganisation (ATO) absolviert werden.
  • Theorie: Umfasst 80 Stunden theoretischen Unterricht, der in einem Präsenzseminar oder als Fernlehrgang absolviert werden kann.

2. Flexibilität

Modularer Aufbau: Die Ausbildung kann flexibel gestaltet werden, um den individuellen Bedürfnissen und dem Zeitplan des Piloten zu entsprechen.

3. Einsatzmöglichkeiten

International: Die CB-IR ist ICAO-konform und kann weltweit genutzt werden

Basic Instrument Rating (BIR)

1. Ausbildungsanforderungen

  • Flugstunden: Keine Mindeststunden erforderlich; die Ausbildung ist vollständig kompetenzbasiert und hängt von der individuellen Leistungsfähigkeit des Piloten ab
  • Theorie: Die theoretische Ausbildung ist in drei Module unterteilt, die jeweils eine Prüfung erfordern

2. Flexibilität

Modularer Aufbau: Die Ausbildung ist in Module unterteilt, die nacheinander absolviert werden können. Dies ermöglicht eine schrittweise und flexible Ausbildung.

3. Einsatzmöglichkeiten

Eingeschränkt: Die BIR ist nur in EASA-Mitgliedsstaaten gültig und nicht ICAO-konform.

Gemeinsamkeiten

  • Beide Berechtigungen bieten eine kompetenzbasierte Ausbildung, die auf die individuellen Bedürfnisse der Piloten zugeschnitten ist.
  • Die theoretischen Lernziele sind für beide Berechtigungen ähnlich und umfassen Fächer wie Luftrecht, Flugplanung, Meteorologie und Funknavigation.

Welche Vorteile hat das BIR im Vergleich zum CB-IR?

Das Basic Instrument Rating (BIR) und das Competency-Based Instrument Rating (CB-IR) bieten beide Wege zur Instrumentenflugberechtigung, unterscheiden sich jedoch in einigen wichtigen Aspekten. Hier sind die Hauptvorteile des BIR im Vergleich zum CB-IR:

Vorteile des BIR

Keine Mindeststundenanforderungen

  • BIR: Es gibt keine festen Mindeststunden für die praktische Ausbildung. Die Ausbildung ist vollständig kompetenzbasiert und hängt von der individuellen Leistungsfähigkeit des Piloten ab.
  • CB-IR: Erfordert mindestens 40 Stunden Instrumentenflugzeit, davon können bis zu 30 Stunden mit einem Instrumentenfluglehrer (IRI) und der Rest bei einer zugelassenen Ausbildungsorganisation (ATO) absolviert werden.

Modularer Aufbau

  • BIR: Die Ausbildung ist in drei Module unterteilt, die nacheinander absolviert werden können. Dies ermöglicht eine schrittweise und flexible Ausbildung.
  • CB-IR: Auch modular aufgebaut, aber mit festgelegten Mindeststunden für jeden Schritt.

Theoretische Prüfungen

  • BIR: Die theoretische Ausbildung ist in drei Module unterteilt, die jeweils eine Prüfung erfordern. Dies ermöglicht eine fokussierte und schrittweise Prüfungsvorbereitung.
  • CB-IR: Die theoretische Ausbildung umfasst 80 Stunden Unterricht und eine umfassende Prüfung in 7 Fächern.

Einstieg ohne Flugerfahrung

  • BIR: Ideal für Piloten, die direkt nach Erhalt der PPL(A)-Lizenz ohne vorhandene Flugerfahrung mit der IR-Ausbildung beginnen möchten.
  • CB-IR: Erfordert 50 Stunden als verantwortlicher Luftfahrzeugführer (PIC).

Einschränkungen des BIR

Gültigkeit

  • BIR: Nur in EASA-Mitgliedsstaaten gültig und nicht ICAO-konform
  • CB-IR: ICAO-konform und weltweit gültig

Erhöhte Wetterminima

  • BIR: Höhere Mindestanforderungen an die Wettersicht (1.500 Meter) und Wolkenuntergrenze (600 Fuß) sowie eine Entscheidungshöhe, die 200 Fuß über den veröffentlichten Minima liegt.
  • CB-IR: Niedrigere Wetterminima, die den Standard-IFR-Anforderungen entsprechen.

Zusammenfassung

Das BIR bietet eine flexible und kompetenzbasierte Ausbildung ohne feste Mindeststundenanforderungen, was es besonders attraktiv für Piloten macht, die direkt nach Erhalt ihrer PPL(A) Lizenz mit der IR-Ausbildung beginnen möchten. Allerdings ist es nur in EASA-Mitgliedsstaaten gültig und hat höhere Wetterminima im Vergleich zum CB-IR.

Kann ich vom BIR auf das CB-IR upgraden?

Ja, es ist möglich, von einem Basic Instrument Rating (BIR) auf ein Competency-Based Instrument Rating (CB-IR) aufzurüsten. Hier sind die wesentlichen Schritte und Anforderungen:

Upgrade-Prozess

Praktische Ausbildung

Für den Aufstieg auf das CB-IR gibt es zwei Wege: Entweder einen rein kompetenzbasierten Aufstieg, für welchen du nach Erhalt der BIR-Berechtigung 50 Flugstunden unter einem IFR Flugplan als PIC geflogen sein musst. Der andere Weg erfordert lediglich 10 Stunden praktische Ausbildung in einer zugelassenen Ausbildungsorganisation (ATO). 

Prüfungen

Bei Erfüllung der Voraussetzungen für die CB-IR-Prüfung erfolgt ein sogenannter Skill-Test, in welchem mündlich auf die Theorie eingegangen wird und eine praktische Prüfung erfolgt.

Vorteile des Upgrades

  • Internationale Anerkennung: Das CB-IR ist ICAO-konform und weltweit gültig, während das BIR nur in EASA-Mitgliedsstaaten anerkannt ist.
  • Niedrigere Wetterminima: Mit dem CB-IR kannst du bei schlechteren Wetterbedingungen fliegen, da die Wetterminima niedriger sind als beim BIR.

Zusammenfassung

Das Upgrade vom BIR zum CB-IR bietet dir erweiterte Flugmöglichkeiten und eine internationale Anerkennung deiner Instrumentenflugberechtigung. Es erfordert zusätzliche theoretische und praktische Ausbildung sowie das Bestehen entsprechender Prüfungen.

DAUER

Wie lange dauert die Ausbildung für BIR?

Die Dauer der Ausbildung für das Basic Instrument Rating (BIR) hängt stark von der individuellen Leistungsfähigkeit des Piloten ab, da es keine festen Mindeststunden für die praktische Ausbildung gibt. Hier sind einige Details:

Theoretische Ausbildung

  • Dauer: Die theoretische Ausbildung umfasst insgesamt 80 Stunden, die in drei Module unterteilt sind.
  • Inhalte: Die Fächer umfassen Luftrecht, allgemeine Luftfahrzeugkunde, Flugplanung und Überwachung, menschliches Leistungsvermögen, Meteorologie, Funknavigation und IFR-Kommunikation.
  • Flexibilität: Der Unterricht kann entweder in einem Präsenzseminar oder als Fernlehrgang absolviert werden

Praktische Ausbildung

  • Dauer: Es gibt keine festen Mindeststunden. Die Ausbildung erfolgt kompetenzbasiert, was bedeutet, dass die Dauer von der persönlichen Leistungsfähigkeit des Piloten abhängt.
  • Module: Die praktische Ausbildung ist in Module unterteilt, die nacheinander absolviert werden können.

Gesamtdauer

  • Variabel: Da die praktische Ausbildung individuell angepasst wird, kann die Gesamtdauer der Ausbildung variieren. Einige Piloten benötigen möglicherweise nur wenige Monate, während andere länger brauchen, um alle Module erfolgreich abzuschließen.

PRÜFUNG

Gibt es spezielle Prüfungen für BIR?

Ja, für das Basic Instrument Rating (BIR) gibt es spezielle Prüfungen, die sowohl theoretische als auch praktische Komponenten umfassen:

Theoretische Prüfungen

Die theoretische Ausbildung für das BIR ist in drei Module unterteilt, die jeweils eine Prüfung erfordern. Diese Module decken die folgenden Themen ab:

  • Luftrecht
  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde
  • Flugplanung und Überwachung
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Meteorologie
  • Funknavigation
  • IFR-Kommunikation (Sprechfunkverfahren)

Die Prüfungen sind so gestaltet, dass sie die Lernziele der einzelnen Module abdecken.

Praktische Prüfungen

Die praktische Ausbildung ist ebenfalls modular aufgebaut und umfasst verschiedene Aspekte des Instrumentenflugs:

  • Modul 1: Grundlegende Ausbildung im Instrumentenflug im Simulator und Luftfahrzeug.
  • Modul 2: Ausbildung in Abflug- und Anflugverfahren.
  • Modul 3: Ausbildung im Reiseflug ohne Approach- und Departure-Qualifikation.
  • Modul 4: Ausbildung für zweimotorige Luftfahrzeuge.

Die praktische Prüfung erfolgt nach Abschluss der jeweiligen Module und beinhaltet eine Befähigungsüberprüfung durch einen Prüfer.

Zusammenfassung

  • Theorie: Drei Module mit jeweils einer Prüfung.
  • Praxis: Modulare Ausbildung mit abschließender Befähigungsüberprüfung.

Wie verlängere ich eine Instrumentenflugberechtigung BIR?

Die Verlängerung einer Basic Instrument Rating (BIR) erfolgt durch regelmäßige Überprüfungen und das Einhalten bestimmter Flugerfahrungsanforderungen. Hier sind die Schritte im Detail:

Gültigkeitsdauer und Verlängerung

  • Gültigkeit: Die BIR ist ein Jahr gültig.
  • Verlängerung: Um die Berechtigung zu verlängern, gibt es zwei Hauptoptionen:

1. Befähigungsüberprüfung

Checkflug: Ein Flug mit einem Prüfer (Befähigungsüberprüfung) muss innerhalb von drei Monaten vor Ablauf der Gültigkeit absolviert werden.

2. Flugerfahrung

  • Übungsflug: Ein Übungsflug von mindestens einer Stunde Dauer mit einem Instrumentenfluglehrer (FI-IR) innerhalb der letzten 12 Monate vor Ablauf der Berechtigung.
  •  IFR-Flugerfahrung: Mindestens sechs Stunden IFR-Flugerfahrung als Pilot in Command (PIC) in den letzten 12 Monaten vor Ablauf der Berechtigung.
  •  Instrumentenanflüge: Mindestens drei durchgeführte Instrumentenanflüge in den letzten 12 Monaten.

Zusätzliche Hinweise

Jedes zweite Jahr: Die Option der Flugerfahrung und des Übungsflugs ist nur jedes zweite Jahr zulässig. In den anderen Jahren muss die Verlängerung durch eine Befähigungsüberprüfung erfolgen.

Ablauf der Verlängerung

  1. Planung: Plane die Befähigungsüberprüfung oder den Übungsflug rechtzeitig, um sicherzustellen, dass du die Anforderungen innerhalb des Gültigkeitszeitraums erfüllst.
  2. Dokumentation: Halte alle erforderlichen Nachweise und Dokumentationen bereit, um sie bei der Überprüfung vorzulegen.
  3. Prüfer oder Fluglehrer: Vereinbare einen Termin mit einem Prüfer oder einem Instrumentenfluglehrer (FI-IR) für die Befähigungsüberprüfung oder den Übungsflug.

Voraussetzungen

Muss ich englisch können, um eine Instrumentenflugberechtigung zu erwerben?

Ja, du musst Englischkenntnisse nachweisen, um eine Instrumentenflugberechtigung (IR) zu erwerben. Hier sind die wichtigsten Gründe und Anforderungen:

Gründe für Englischkenntnisse

  1. Internationale Kommunikation: Englisch ist die internationale Luftfahrtsprache. Viele Flugverkehrskontrollstellen und Navigationshilfen verwenden Englisch, insbesondere bei internationalen Flügen.
  2. Sprechfunkzeugnis: Für die IR benötigst du ein Sprechfunkzeugnis, wie z.B. das Allgemeine Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (AZF), das Englischkenntnisse voraussetzt.

Anforderungen

  1. ICAO-Sprachtest: Du musst einen Sprachtest nach den Standards der International Civil Aviation Organization (ICAO) bestehen. Der Mindestlevel für die IR ist ICAO Level 4.
  2. Prüfung: Der Sprachtest bewertet deine Fähigkeiten in den Bereichen Sprechen, Hören, Interaktion, Struktur, Wortschatz und Aussprache.

Vorteile

  • Sicherheit: Gute Englischkenntnisse tragen zur Sicherheit bei, da Missverständnisse in der Kommunikation vermieden werden.
  • Flexibilität: Mit Englischkenntnissen bist du in der Lage, internationale Flüge durchzuführen und in verschiedenen Ländern zu fliegen.

Welches Sprechfunkzeugnis brauche ich für das IFR Fliegen?

Für das Fliegen nach Instrumentenflugregeln (IFR) benötigst du das Allgemeine Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (AZF). Hier sind die wichtigsten Details:

Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (AZF)

  • Berechtigungen: Das AZF berechtigt dich zur uneingeschränkten Durchführung des Sprechfunks sowohl auf Flügen nach Instrumentenflugregeln (IFR) als auch nach Sichtflugregeln (VFR). Es umfasst die Kommunikation in deutscher und englischer Sprache.
  • Prüfung: Die Prüfung für das AZF ist umfassender und strenger als die für das beschränkt gültige Sprechfunkzeugnis (BZF). Sie beinhaltet sowohl theoretische als auch praktische Teile, die die IFR-Kommunikation abdecken.

Benötige ich für IFR einen Sprachlevel?

Ja, für das Fliegen nach Instrumentenflugregeln (IFR) benötigst du einen nachgewiesenen Sprachlevel in Englisch. Hier sind die wichtigsten Details:

ICAO-Sprachlevel

Die International Civil Aviation Organization (ICAO) hat Sprachlevel eingeführt, um sicherzustellen, dass Piloten und Fluglotsen effektiv kommunizieren können. Für IFR-Flüge ist mindestens der ICAO Level 4 (Operational Level) erforderlich.

Sprachlevel-Anforderungen

  • Level 4 (Operational Level): Dies ist der Mindestlevel für IFR-Flüge. Er umfasst ausreichende grammatikalische Kenntnisse, ein ausreichendes Vokabular und die Fähigkeit, sich klar und verständlich auszudrücken.
  • Level 5 (Extended Level): Bietet eine höhere Sprachkompetenz mit komplexeren grammatikalischen Strukturen und einem größeren Vokabular. Dieser Level wird oft von Airlines bevorzugt.
  • Level 6 (Expert Level): Dies ist der höchste Level und entspricht nahezu muttersprachlichen Fähigkeiten. Piloten mit diesem Level haben eine nahezu akzentfreie Aussprache und ein umfassendes Verständnis für sprachliche Feinheiten.

Gültigkeit der Sprachlevel

  • Level 4: Gültig für 4 Jahre.
  • Level 5: Gültig für 6 Jahre.
  • Level 6: Unbegrenzt gültig.

Prüfung

Die Sprachprüfung bewertet deine Fähigkeiten in den Bereichen Sprechen, Hören, Interaktion, Struktur, Wortschatz und Aussprache. Sie wird von anerkannten Prüfungsstellen durchgeführt und muss in deine Lizenz eingetragen werden.

Kann ich mit einem LAPL eine Instrumentenflugberechtigung erwerben?

Mit einer Light Aircraft Pilot Licence (LAPL) kannst du keine Instrumentenflugberechtigung (IR) erwerben. Die LAPL ist auf Sichtflüge (VFR) beschränkt und erlaubt keine Erweiterungen für den Instrumentenflug. Du kannst allerdings deinen LAPL auf einen PPL umschreiben.

Theorie

Welche Theorie muss ich für die Instrumentenflugberechtigung lernen?

Für die Instrumentenflugberechtigung (IR) musst du eine umfassende theoretische Ausbildung absolvieren, die mehrere wichtige Fächer abdeckt. Hier sind die Hauptthemen, die du lernen musst:

  1. Luftrecht (Air Law): Regelungen und Vorschriften, die den Luftverkehr betreffen, einschließlich internationaler und nationaler Bestimmungen.
  2. Instrumentenkunde (Instrumentation): Funktionsweise und Nutzung der verschiedenen Instrumente im Cockpit, die für den Instrumentenflug erforderlich sind.
  3. Funknavigation (Radio Navigation): Nutzung von Funknavigationshilfen zur Bestimmung der Position und Navigation während des Fluges.
  4. IFR-Sprechfunk (IFR Communications): Sprechfunkverfahren und Kommunikationstechniken, die im Instrumentenflug verwendet werden.
  5. Flugplanung und -durchführung (Flight Planning & Monitoring): Planung und Überwachung von Flügen nach Instrumentenflugregeln, einschließlich der Berechnung von Treibstoffbedarf und Flugzeiten.
  6. Menschliches Leistungsvermögen (Human Performance & Limitations): Verständnis der physiologischen und psychologischen Faktoren, die die Leistung eines Piloten beeinflussen können.
  7. Meteorologie (Meteorology): Wetterphänomene und deren Auswirkungen auf den Flug, einschließlich der Interpretation von Wetterberichten und -vorhersagen.

Die theoretische Ausbildung umfasst in der Regel mindestens 80 Stunden Unterricht und schließt mit einer Prüfung ab. Diese Prüfungen werden oft computerbasiert durchgeführt und decken alle oben genannten Fächer ab.

Praxisausbildung

Wie läuft die Praxisausbildung zum CB-IR?

Die Praxisausbildung für das Competency-Based Instrument Rating (CB-IR) ist umfassend und flexibel gestaltet, um den individuellen Bedürfnissen der Piloten gerecht zu werden. Hier sind die wichtigsten Aspekte der praktischen Ausbildung:

Gesamtumfang

  • Flugstunden: Die Ausbildung umfasst mindestens 40 Stunden Instrumentenflugzeit. Davon können bis zu 30 Stunden mit einem Instrumentenfluglehrer (IRI) und der Rest bei einer zugelassenen Ausbildungsorganisation (ATO) absolviert werden.

Ausbildungsinhalte

1. Grundlagen des Instrumentenflugs

  • Simulator: Der Beginn der Ausbildung und die Grundlagen können auf einem Simulator durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine kosteneffiziente und sichere Umgebung für das Erlernen der Grundlagen.
  • Flugzeug: Die restlichen Stunden werden im Flugzeug absolviert, um die praktischen Fähigkeiten unter realen Bedingungen zu festigen.

2. Abflug- und Anflugverfahren

Training: Du lernst, verschiedene Abflug- und Anflugverfahren sicher durchzuführen, einschließlich Standardinstrumentenanflüge (ILS, VOR, NDB) und Abflugverfahren.

3. Reiseflug

Navigation: Die Ausbildung umfasst auch den Reiseflug unter IFR-Bedingungen, bei dem du lernst, präzise zu navigieren und Flugpläne zu erstellen.

4. Mehrmotorige Flugzeuge (optional)

Zusätzliche Stunden: Wenn du die Berechtigung für mehrmotorige Flugzeuge (MEP/IR) erwerben möchtest, benötigst du zusätzliche Stunden, die sowohl im Simulator als auch im Flugzeug absolviert werden.

Praktische Prüfung

Befähigungsüberprüfung: Nach Abschluss der Ausbildung erfolgt eine praktische Prüfung, bei der du deine Fähigkeiten unter Beweis stellen musst. Diese Prüfung wird von einem anerkannten Prüfer durchgeführt.

Flexibilität

Modularer Aufbau: Die Ausbildung kann modular gestaltet werden, um den individuellen Zeitplänen und Bedürfnissen der Piloten gerecht zu werden.

Allgemeines

Kann ich auf einer Cirrus die Instrumentenflugberechtigung erwerben?

Ja, du kannst die Instrumentenflugberechtigung (IR) auf einer Cirrus erwerben. Hier sind einige wichtige Punkte dazu:

Voraussetzungen und Möglichkeiten

1. Ausrüstung

Moderne Avionik: Cirrus-Flugzeuge wie die SR20 und SR22 sind mit moderner Avionik ausgestattet, die ideal für die Instrumentenflugausbildung ist. Dazu gehören Glascockpits wie das Garmin G1000, das alle notwendigen Instrumente und Navigationshilfen für den IFR-Flug bietet.

2. Ausbildungsorganisationen

  • Zugelassene Ausbildungsorganisationen (ATO): Die Ausbildung muss bei einer zugelassenen Ausbildungsorganisation (ATO) erfolgen. Wir bieten spezifische Schulungen auf Cirrus-Flugzeugen an.
  • Flexible Ausbildung: Bis zu 30 Stunden der Ausbildung (CB-IR) können außerhalb der ATO absolviert werden, was dir ermöglicht, einen Teil der Ausbildung auf deinem eigenen Cirrus-Flugzeug durchzuführen.

3. Praktische Ausbildung

  • Simulator und Flugzeug: Ein Teil der Ausbildung wird auf eine Procedure Trainer durchgeführt, während der Rest im Flugzeug stattfindet. Dies bietet eine kosteneffiziente und sichere Umgebung für das Erlernen der Grundlagen sowie Notfälle.
  • Erfahrene Fluglehrer: Professionelle Fluglehrer mit langjähriger Erfahrung auf Cirrus-Flugzeugen unterstützen dich in allen Bereichen der theoretischen und praktischen Ausbildung.

Vorteile der Ausbildung auf einer Cirrus

  • Moderne Technologie: Die Cirrus-Flugzeuge sind mit fortschrittlicher Technologie ausgestattet, die dir hilft, präzise und sicher nach Instrumentenflugregeln zu fliegen.
  • Komfort und Sicherheit: Cirrus-Flugzeuge bieten hohen Komfort und Sicherheitsmerkmale wie das Cirrus Airframe Parachute System (CAPS), das im Notfall eingesetzt werden kann.

Wie ist der Ablauf eines typischen IFR Fluges?

Ein typischer IFR-Flug (Instrumentenflug) folgt einem strukturierten Ablauf, der mehrere Phasen umfasst. Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Schritte:

1. Flugvorbereitung

  • Flugplan einreichen: Du musst einen IFR-Flugplan bei der Flugsicherung (ATC) einreichen. Dieser Plan enthält Informationen über die geplante Route, Flughöhen, Treibstoffbedarf und Ausweichflughäfen.
  • Wetterbriefing: Überprüfe die Wetterbedingungen entlang der Route und am Zielort. Achte besonders auf mögliche Gefahren wie Gewitter oder Vereisung.
  • Pre-Flight-Check: Führe eine gründliche Überprüfung des Flugzeugs und der Instrumente durch, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert.

2. Start und Abflug

  • Freigabe einholen: Vor dem Start musst du eine IFR-Freigabe von der Flugsicherung erhalten. Diese Freigabe enthält Anweisungen zu Route, Flughöhe und Transpondercode.
  • Start und Steigflug: Nach dem Start folgst du den Anweisungen der Flugsicherung und steigst auf die zugewiesene Flughöhe. Während des Steigflugs bleibst du in ständigem Funkkontakt mit der Flugsicherung.

3. Reiseflug

  • Navigation: Während des Reiseflugs navigierst du mithilfe von Navigationshilfen wie VOR, DME und GPS. Die Flugsicherung gibt dir Anweisungen zu Kursänderungen und Flughöhen.
  • Überwachung: Überwache kontinuierlich die Instrumente und den Treibstoffverbrauch. Halte Funkkontakt mit der Flugsicherung und befolge deren Anweisungen.

4. Anflug und Landung

  • Anflugvorbereitung: Bereite dich auf den Anflug vor, indem du die Anflugkarten studierst und die notwendigen Frequenzen einstellst.
  • Anflug: Folge den Anweisungen der Flugsicherung für den Anflug. Dies kann einen Standardinstrumentenanflug (ILS, VOR, NDB) umfassen.
  • Landung: Setze zur Landung an und folge den Anweisungen der Flugsicherung bis zum Verlassen der Landebahn.

5. Nach dem Flug

  • Nachflug-Check: Führe eine Nachflugkontrolle des Flugzeugs durch und dokumentiere alle relevanten Informationen im Flugbuch.
  • Debriefing: Analysiere den Flug und bespreche eventuelle Probleme oder Verbesserungsmöglichkeiten.

Welche Instrumentenflug-Anflugverfahren gibt es?

Es gibt verschiedene Instrumentenflug-Anflugverfahren, die je nach Präzision und Art der Navigationshilfen unterschieden werden. Hier sind die wichtigsten Verfahren:

1. Präzisionsanflugverfahren (Precision Approach, PA)

Diese Verfahren bieten sowohl laterale als auch vertikale Führung und sind sehr genau:

  • ILS (Instrument Landing System): Bietet präzise horizontale und vertikale Führung durch Funkstrahlen. Es ist das am häufigsten verwendete Präzisionsanflugverfahren.
  • MLS (Microwave Landing System): Ähnlich wie ILS, aber mit Mikrowellen-Technologie, die eine höhere Genauigkeit und Flexibilität bietet.
  • PAR (Precision Approach Radar): Ein bodengeführtes Verfahren, bei dem der Fluglotse den Piloten mithilfe von Radar präzise Anweisungen gibt.

2. Nicht-Präzisionsanflugverfahren (Non-Precision Approach, NPA)

Diese Verfahren bieten nur laterale Führung:

  • VOR/DME-Anflug: Nutzt VOR (VHF Omnidirectional Range) für die laterale Führung und DME (Distance Measuring Equipment) für die Entfernungsmessung.
  • NDB-Anflug (Non-Directional Beacon): Nutzt ungerichtete Funkfeuer zur lateralen Navigation.
  • RNAV (Area Navigation): Nutzt GPS oder andere Navigationshilfen zur Bestimmung der Position und Navigation.

3. Anflugverfahren mit vertikaler Führung (Approach Procedure with Vertical Guidance, APV)

Diese Verfahren bieten sowohl laterale als auch vertikale Führung, sind aber nicht so präzise wie PA:

  • LPV (Localizer Performance with Vertical Guidance): Nutzt GPS und das WAAS (Wide Area Augmentation System) für präzise horizontale und vertikale Führung.
  • LNAV/VNAV (Lateral Navigation/Vertical Navigation): Nutzt GPS und Barometrie für die vertikale Führung.

Zusätzliche Verfahren

  • RNP (Required Navigation Performance): Ein fortschrittliches RNAV-Verfahren, das höhere Genauigkeitsanforderungen stellt und oft in komplexen Lufträumen verwendet wird.
  • Ground Controlled Approach (GCA): Ein bodengeführtes Blindlandeverfahren, bei dem der Fluglotse den Piloten mithilfe von Radar anweist.

Diese Anflugverfahren ermöglichen es Piloten, sicher und präzise bei verschiedenen Wetterbedingungen und Sichtverhältnissen zu landen.

Was ist der Unterschied zwischen einem 2D- und einem 3d-Approach?

Der Unterschied zwischen einem 2D- und einem 3D-Approach liegt in der Art der Führung, die sie bieten:

2D-Approach (Zweidimensionaler Anflug)

  • Laterale Führung: Ein 2D-Approach bietet nur laterale (horizontale) Führung. Das bedeutet, dass du Anweisungen erhältst, um deine Position in Bezug auf die Landebahn seitlich zu korrigieren.
  • Beispiele: VOR-Anflüge, NDB-Anflüge und RNAV (LNAV)-Anflüge sind typische 2D-Approaches.
  • Verfahren: Diese Anflüge nutzen Navigationshilfen wie VOR (VHF Omnidirectional Range) oder NDB (Non-Directional Beacon), um dich zur Landebahn zu führen, bieten jedoch keine vertikale Führung.

3D-Approach (Dreidimensionaler Anflug)

  • Laterale und vertikale Führung: Ein 3D-Approach bietet sowohl laterale als auch vertikale Führung. Das bedeutet, dass du Anweisungen erhältst, um deine Position sowohl seitlich als auch in der Höhe zu korrigieren.
  • Beispiele: ILS (Instrument Landing System), LPV (Localizer Performance with Vertical Guidance) und RNAV (LNAV/VNAV)-Anflüge sind typische 3D-Approaches.
  • Verfahren: Diese Anflüge nutzen präzise Navigationshilfen wie ILS oder GPS-basierte Systeme, um dich sowohl horizontal als auch vertikal zur Landebahn zu führen.

Zusammenfassung

  • 2D-Approach: Bietet nur laterale Führung, z.B. VOR- oder NDB-Anflüge.
  • 3D-Approach: Bietet sowohl laterale als auch vertikale Führung, z.B. ILS- oder LPV-Anflüge.

Wie kann ich während der Fluges Wetterdaten abrufen?

Während des Fluges kannst du auf verschiedene Weise aktuelle Wetterdaten abrufen, um auf veränderte Bedingungen zu reagieren. Hier sind einige der gängigsten Methoden:

1. Bordfunkgeräte

  • ATIS (Automatic Terminal Information Service): ATIS sendet kontinuierlich aktualisierte Wetterinformationen und andere wichtige Daten für den Anflugbereich eines Flughafens. Du kannst die ATIS-Frequenz des Ziel- oder Ausweichflughafens einstellen, um die aktuellen Bedingungen zu hören.
  • VOLMET: VOLMET ist ein weltweiter Funkdienst, der regelmäßig aktualisierte Wetterberichte (METAR) und Vorhersagen (TAF) für mehrere Flughäfen sendet.
  • ACARS (Aircraft Communications Addressing and Reporting System): ACARS ermöglicht es Piloten, Textnachrichten zu senden und zu empfangen, einschließlich Wetterinformationen. Diese Daten werden über Satelliten- oder Bodenstationen übertragen.
  • CPDLC (Controller-Pilot Data Link Communications): CPDLC bietet eine ähnliche Funktionalität wie ACARS und ermöglicht den Austausch von Textnachrichten zwischen Piloten und Fluglotsen, einschließlich Wetterinformationen.

3. Mobile Apps und Tablets

  • ForeFlight: Eine beliebte App, die umfassende Wetterinformationen bietet, einschließlich METARs, TAFs, Radar- und Satellitenbilder. ForeFlight kann während des Fluges über eine mobile Datenverbindung aktualisiert werden.
  • Garmin Pilot: Diese App bietet ähnliche Funktionen wie ForeFlight und ermöglicht es Piloten, aktuelle Wetterdaten abzurufen und in ihre Flugplanung zu integrieren.
  • SkyDemon: Eine weitere App, die Wetterinformationen, NOTAMs und Flugplanungstools bietet. SkyDemon kann ebenfalls während des Fluges aktualisiert werden.

4. Satelliten-Wetterdienste

  • Garmin Connect oder Golze ADL: Ein Abonnementdienst, der über Satelliten aktuelle Wetterdaten direkt in das Cockpit liefert. Dies umfasst Radar, METARs, TAFs und andere wichtige Wetterinformationen.

5. Flugverkehrskontrolle (ATC)

  • PIREP: Piloten melden wichtiges Wetter per Funk an ATC, wenn sie kürzlich durch das Gebiet geflogen sind. Diese Berichte werden oft über die Flugverkehrskontrolle weitergegeben.
  • ATC-Updates: Die Flugverkehrskontrolle kann dir auch aktuelle Wetterinformationen und Warnungen geben, insbesondere bei sich schnell ändernden Bedingungen.

Diese Methoden helfen dir, während des Fluges stets über die aktuellen Wetterbedingungen informiert zu bleiben und entsprechend zu reagieren.

BIR und CB-IR im Vergleich

Die folgende Übersicht stellt die Basic Instrument Rating (BIR) und die Competency-Based Instrument Rating (CB-IR) gegenüber und zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.

Beschreibung

BIR

CB-IR

Theorieausbildung Präsenz oder Fernlehrgang 

Schriftliche Theorieprüfung – Beispielfragen im Fragentrainer

~2300

~4700

Frist Theorieausbildung

18 Monate

18 Monate

Frist Praxisausbildung

keine

36 Monate

Verlängerung der Berechtigung jährlich nur durch Prüfer


Verlängerung der Berechtigung abwechselnd durch Fluglehrer und Prüfer möglich



geringst mögliches Minimum 200 ft AGL (vom Anflugverfahren abhängig)


200 ft AGL

Minimum gegenüber veröffentlichtem CAT1 Minimumum 200 ft erhöht, Mindestsicht 1.500 m.



Mindeststunden in der Ausbildung

0

40

MEP IR möglich



Schulung auf kundeneigenem Flugzeug möglich



Gültigkeitsgebiet

EASA

weltweit

Upgrademöglichkeit auf CB-IR



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