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Verwirkliche mit uns  deinen Traum vom Fliegen

Du willst deinen Flugschein machen?

Die Freiheit des Fliegens – Dein Pilotentraum wird wahr!

Hast du schon immer davon geträumt, ein Flugzeug selbst zu steuern und die Welt aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben? Dann ist jetzt die perfekte Gelegenheit, deinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen!

Bei Flugtraining Aschaffenburg kannst du deinen Flugschein machen und entweder eine Privatpilotenlizenz PPL(A) oder Leichtflugzeug-Lizenz LAPL(A) erwerben – mit einer professionellen Ausbildung, erfahrenen Fluglehrern und jeder Menge Begeisterung für die Fliegerei. 

Das bedeutet Unabhängigkeit, Abenteuer und grenzenlose Freiheit.

Maneuvers-Course-hero
Maneuvers-Course-hero

PPL(A) oder LAPL(A) – Welche Lizenz passt zu dir?

Der Himmel ruft – doch welche Pilotenlizenz ist die richtige für dich? Wenn du deinen Traum vom Fliegen verwirklichen möchtest, hast du zwei großartige Möglichkeiten: die Privatpilotenlizenz PPL(A) und die Leichtflugzeug-Lizenz LAPL(A). Beide Lizenzen ermöglichen dir, ein Flugzeug selbst zu steuern, unterscheiden sich jedoch in ihren Anforderungen und Möglichkeiten. Welche Lizenz besser zu dir passt, hängt von deinen persönlichen Zielen ab.

Junger Pilot mit Headset guckt aus dem Flugzeug
Junger Pilot mit Headset guckt aus dem Flugzeug

Privatpilotenlizenz

Der klassische Weg zum Piloten

Die PPL (Private Pilot License) ist die umfassendere Lizenz, die dir erlaubt, weltweit einmotorige Flugzeuge - in der Fliegersprache SEP(land) - zu fliegen. Sie ist ideal für alle, die weltweit ohne Grenzen fliegen möchten, größere Maschinen steuern oder sich vielleicht später weiterqualifizieren wollen.

  • Gültigkeit: weltweit
  • Flugzeugklasse: Einmotorige Flugzeuge (erweiterbar)
  • Weiterbildungen möglich: Instrumentenflug, mehrmotorige Flugzeuge, Berufspilotenausbildung
  • Mindestausbildungszeit: 45 Flugstunden
Zwei Männer sitzen im Flugzeug
Zwei Männer sitzen im Flugzeug

Leichtflugzeug-Lizenz

Der kompakte Einstieg ins Fliegen

Die LAPL(A) (Light Aircraft Pilot License) ist eine vereinfachte Lizenz für kleinere Flugzeuge. Sie ist perfekt für Hobby-Piloten, die in Europa unterwegs sein möchten und eine schnellere, kostengünstigere Ausbildung suchen.

  • Gültigkeit: In Europa
  • Flugzeugklasse: Einmotorige Flugzeuge bis 2.000 kg
  • Ideal für: Freizeitflieger
  • Mindestausbildungszeit: 30 Flugstunden

Deine Schritte zum Flugschein

Hier erfährst du, wie dein Weg ins Cockpit beginnt, was dich erwartet und welche Voraussetzungen du mitbringen solltest. Mach den ersten Schritt – dein Traum vom Fliegen wartet schon!

Propeller Flugzeug
Propeller Flugzeug

Voraussetzungen

  • Mindestalter: 17 Jahre bei Lizenzerwerb
  • Flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis: Klasse LAPL oder 2
  • Sprechfunkzeugnis: BZF I (Englisch/Deutsch) oder BZF II (Deutsch). Das Sprechfunkzeugnis wird parallel zur Ausbildung geschult und kann mit der Theorieprüfung miterworben werden.
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung - eine Hintergrundprüfung speziell für die Luftfahrt.

Theoretische Ausbildung

Unterricht in folgenden Fächern:

  • Luftrecht
  • Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse
  • Luftfahrzeugkunde
  • Flugleistung und Flugplanung
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Meteorologie
  • Navigation
  • Betriebliche Verfahren
  • Grundlagen des Fliegens

Die theoretische Ausbildung bieten wir bevorzugt als Präsenzunterricht an. Es gibt auch die Möglichkeit, einen Fernlehrgang mit reduziertem Präsenzunterricht zu machen.

Flugschulunterricht
Flugschulunterricht
Pilot fliegt eine Propellermaschine
Pilot fliegt eine Propellermaschine

Praktische Ausbildung

PPL

Mindestens 45 Flugstunden, davon:

  • 25 Stunden mit Fluglehrer
  • 10 Stunden Solo unter Aufsicht, davon :
  • 5 Stunden Solo-Überlandflug

LAPL

Mindestens 30 Flugstunden, davon:

  • 15 Stunden mit Fluglehrer
  • 6 Stunden Solo unter Aufsicht, davon :
  • 3 Stunden Solo-Überlandflug

Prüfungen

  • Theorieprüfung: Nach Abschluss der theoretischen Ausbildung und Feststellung der Prüfungsreife (schulinterne Prüfung) erfolgt die Theorieprüfung. Sie besteht aus Multiple-Choice-Fragen mit 4 Antwortmöglichkeiten, von denen jeweils eine richtig ist.
  • Praktische Prüfung: Nach Abschluss der praktischen Ausbildung mit einem vom Luftamt Nordbayern beauftragten Prüfer. Zur praktischen Prüfung werden auch mündlich Theoriekenntnisse geprüft.
Flugschulunterricht
Flugschulunterricht

Alle Antworten rund um Deinen Flugschein

Du willst einen Flugschein machen und hast Fragen? Kein Problem – hier findest Du die wichtigsten Infos auf einen Blick. Von den Kosten über die Voraussetzungen bis zur Dauer der Ausbildung: Wir beantworten Dir alles, was Du wissen musst. Und wenn doch noch etwas offen bleibt – melde Dich einfach. Wir sind für Dich da!

Dauer und Zeitlicher Umfang

Wie lange dauert die Ausbildung insgesamt?

Die Dauer der Ausbildung für deinen Flugschein kann variieren, abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Verfügbarkeit des Schülers, des Fluglehrers, des Flugzeuges und den Wetterbedingungen. Im Allgemeinen dauert die Ausbildung etwa 6 bis 12 Monate.

Faktoren, die die Dauer beeinflussen können:

  • Verfügbarkeit des Schülers: Wie oft du Zeit für Theorie- und Praxisstunden hast.
  • Wetterbedingungen: Schlechte Wetterbedingungen können geplante Flugstunden verzögern.
  • Flugzeug: Flugzeuge werden auch von anderen Flugschülern oder Charterkunden genutzt. Darüber hinaus unterliegen sie strengen regelmäßigen Kontrollen (Werkstattbesuche)
  • Fluglehrer: Für Deine Ausbildung ist ein Fluglehrer maßgeblich zuständig. Ein weiterer Lehrer kann eingesetzt werden, z. B. bei Abwesenheit des Lehrers durch Urlaube oder Krankheit.
  • Individuelle Lernfortschritte: Jeder lernt in seinem eigenen Tempo, keine Ausbildung entspricht der anderen. Schließlich muss man auch noch Berufliches oder andere private Termine unterbringen.

Ich bin berufstätig. Wie klappt das mit der Ausbildung?

Unser Theorieunterricht findet meist an Wochenenden statt (vorzugsweise samstags). Über einen Fernlehrgang kannst Du die Präsenzphase auf 3 Tage begrenzen und ansonsten flexibel selbst die Theorie lernen, sodass du die Ausbildung neben deinem Beruf absolvieren kannst.

Individuelle Flugstunden

Die praktischen Flugstunden können oft flexibel geplant werden, sodass du sie in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst. Dennoch musst Du z. B. berücksichtigen, dass Flugstunden wegen Wetters auch einmal ausfallen können oder dass etwa im Winter die Stunden am Tag einfach kürzer sind, weil es viel früher dunkel wird. Auch Öffnungszeiten von Flugplätzen spielen eine Rolle.

Kann ich meine Flugstunden flexibel planen?

Ja, wir bieten flexible Flugstunden an, um den Bedürfnissen von Berufstätigen und Personen mit einem vollen Terminkalender gerecht zu werden. Hier sind einige der Optionen, die dir zur Verfügung stehen:

Flexible Planungsmöglichkeiten

  1. Individuelle Terminvereinbarung: Du kannst deine Flugstunden individuell mit deinem Fluglehrer planen, sodass sie in deinen Zeitplan passen.
  2. Wochenend- und Abendstunden: Wir bieten Flugstunden auch an Wochenenden und Abenden an, um Berufstätigen entgegenzukommen.
  3. Tageweise Flugstunden: Grundsätzlich kannst Du auch einen ganzen Tag buchen und Flugstunden nehmen. Beachte aber, dass Deine Aufnahmefähigkeit begrenzt ist. Gerade am Anfang sind die Lerneinheiten eher kleiner. Dennoch ist jede Trainingseinheit eine Kombination aus Theorie (das sogenannte Briefing, in dem die Flugstunden geplant und Wissenslücken geschlossen werden) und Praxis – durch die Abwechslung tritt Ermüdung nicht so schnell auf.

Reichen die Mindeststunden für meinen Flugschein?

Aufteilung der Flugstunden

Die tatsächliche Anzahl der benötigten Stunden kann je nach individuellem Lernfortschritt variieren. Es ist auch möglich, dass du mehr Stunden benötigst, um dich sicher und kompetent zu fühlen. Wir bilden nicht nur für die Prüfung aus, sondern machen dich zu einem wirklich fertigen Piloten, der z. B. auch keine Angst hat, einmal an einen großen Flughafen oder ins Ausland zu fliegen. Wenn du während er Ausbildung spezielle Wünsche hast, sage einfach Bescheid, vieles lässt sich realisieren und gibt dir das nötige Selbstbewustsein.

Theorieausbildung

Gib mir Details zur Theorieausbildung 

Die Theorieausbildung für deinen Flugschein umfasst mehrere Fächer und ist darauf ausgelegt, dir das notwendige Wissen für sicheres und effektives Fliegen zu vermitteln. Hier sind die wichtigsten Details:

Fächer der Theorieausbildung

Die Theorieausbildung besteht aus Unterrichtsstunden in den folgenden Fächern:

  1. Luftrecht: Gesetze, Regeln und Vorschriften, die den Luftverkehr regeln.
  2. Allgemeine Luftfahrzeugkunde: Aufbau und Funktion von Flugzeugen.
  3. Flugleistung und Flugplanung: Berechnung von Flugleistungen und Planung von Flügen.
  4. Menschliches Leistungsvermögen: Physiologische und psychologische Aspekte des Fliegens.
  5. Meteorologie: Wetterkunde und deren Einfluss auf den Flug.
  6. Navigation: Techniken zur Bestimmung der Position und Kursführung einschließlich Kartenkunde.
  7. Betriebliche Verfahren: Standardverfahren für den Flugbetrieb.
  8. Grundlagen des Fliegens: Grundlagen der Flugphysik.
  9. Kommunikation: Funkverkehr und Kommunikationsregeln.

Ablauf der Theorieprüfung

Die Theorieprüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen und wird in den oben genannten Fächern abgelegt. Hier sind einige Details:

  • Fragenanzahl und Dauer: Jede Prüfung besteht aus einer festgelegten Anzahl von Fragen und einer bestimmten Zeitdauer pro Fach.
  • Prüfungstermine: Du kannst die Prüfungen in bis zu 4 Sitzungen ablegen, die meisten unsere Kunden erledigen die Prüfung in 1 bis 2 Prüfungssitzungen. Das Sprechfunkzeugnis kann man gleich miterledigen.
  • Prüfungsort: Die Prüfungen werden beim Luftamt Nordbayern am Flughafen Nürnberg abgelegt.

Vorbereitung

  • Präsenzunterricht: Zusätzlich zum Selbststudium bieten wir verpflichtenden Präsenzunterricht an, der meist an Wochenenden stattfindet.
  • Fernlehrgang: Alternativ zum Präsenzunterricht kannst du einen Fernlehrgang über die Flugschule absolvieren. Anschließend sind nur noch drei Tage Präsenzunterricht nötig.
  • Vor der Anmeldung zur Prüfung musst du eine schulinterne Prüfung bestehen, die sogenannte Feststellung der Prüfungsreife.

Kosten

Die Kosten für die Theorieausbildung teilen wir dir auf Anfrage mit.

Gibt es spezielle Lernmaterialien 

Es gibt eine Vielzahl von Lernmaterialien. Wir empfehlen dir jedoch, dich immer vor einem Kauf mit deiner Flugschule abzustimmen. Bei uns hast du 2 Möglichkeiten: Entweder du besuchst unseren Präsenzunterricht; hier empfehlen wir begleitend für das Selbststudium zwei Bücher. Oder du machst den Fernlehrgang, der das Lehrmaterial beinhaltet.

Zusätzlich brauchst du einen Luftfahrer-Zugang für den deutschen Wetterdienst. Auch dort findest du -natürlich neben aktuellen Wetterinformationen und -prognosen- Beschreibung der Wetterprodukte.

Und auch zu den Navigations-Apps gibt es Handbücher und Anleitungsvideos. Hier empfehlen wir dir, vorher mit uns oder deinem Fluglehrer zu sprechen. Ähnlich wie bei  einem Autoführerschein, gibt es auch bei uns einen Fragentrainer um sich mit den Fragen vertraut zu machen. Zu Beginn deiner Ausbildung erhält du den Zugang dafür direkt von uns.

Online oder Präsenz?

Wie effektiv sind Online-Kurse im Vergleich zu Präsenzunterricht?

Online-Kurse und Präsenzunterricht haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile, und ihre Effektivität kann je nach individuellen Lernpräferenzen und Umständen variieren. Hier sind einige wichtige Punkte, die dir helfen können, die beiden Lernformen zu vergleichen:

Vorteile von Online-Kursen

  1. Flexibilität: Du kannst lernen, wann und wo es dir am besten passt, was besonders für Berufstätige vorteilhaft ist.
  2. Selbstbestimmtes Lernen: Du kannst in deinem eigenen Tempo lernen und schwierige Themen so oft wiederholen, wie du möchtest.
  3. Kosten- und Zeitersparnis: Keine Anfahrtswege und oft geringere Kosten im Vergleich zu Präsenzkursen.

Vorteile von Präsenzunterricht

  1. Direkte Interaktion: Persönlicher Kontakt mit Lehrern und Mitschülern kann das Lernen erleichtern und motivieren.
  2. Strukturierter Zeitplan: Feste Unterrichtszeiten können helfen, den Lernfortschritt zu organisieren und Disziplin zu fördern.
  3. Praktische Übungen: Einige Themen können besser in einer realen Umgebung vermittelt werden.
  4. Sofortiges Feedback: Direkte Rückmeldungen und Klärung von Fragen sind einfacher und schneller möglich.
  5. Grundlagenwissen: Persönlicher Unterricht gerade in der „Grundlagenschulung“ der Fliegerei, also beim PPL oder LAPL hilft Dir besonders, einen Überblick über die Fächer und Zusammenhänge zu verstehen – quasi als solides Fundament. Vertiefendes Selbststudium ist dennoch unerlässlich.

Nachteile von Online-Kursen

  • Selbstdisziplin erforderlich: Du musst in der Lage sein, dich selbst zu motivieren und regelmäßig zu lernen.
  • Technische Probleme: Internetverbindung und technische Ausrüstung können manchmal Probleme bereiten.
  • Weniger soziale Interaktion: Der persönliche Austausch mit Lehrern und Mitschülern ist im Präsenzunterricht besser.

Nachteile von Präsenzunterricht

Weniger Flexibilität: Feste Zeiten können für Berufstätige oder Personen mit anderen Verpflichtungen schwierig sein.

Fazit

Die Wahl zwischen Online-Kursen und Präsenzunterricht hängt von deinen persönlichen Vorlieben, deinem Zeitplan und deinen Lernzielen ab.

Praxis und Flugstunden

Wie läuft die Praxisausbildung 

Die praktische Ausbildung für deinen Flugschein ist ein wesentlicher Bestandteil deiner Pilotenausbildung und umfasst mehrere Phasen. Hier ist ein Überblick über den Ablauf:

1. Flugstunden

Mindestanforderung: Du musst mindestens 45 Flugstunden (LAPL 30) absolvieren.

  • 25 bzw. 15 Stunden mit Fluglehrer: Diese Stunden beinhalten grundlegende Flugmanöver, Notverfahren und Navigation.
  • 10 bzw. 6 Stunden Solo unter Aufsicht: Hier fliegst du alleine, aber unter der Aufsicht eines Fluglehrers.
  • 5 bzw. 3 Stunden Überlandflug: Diese Flüge beinhalten längere Strecken und Landungen auf anderen Flugplätzen.

2. Theorieunterricht (parallel zur Praxis)

Theorie: Parallel zu den praktischen Flugstunden gibt es Theorieunterricht

3. Erster Soloflug

Solo-Flug: Nach ausreichender Vorbereitung und mit Zustimmung eines zweiten Fluglehrers wirst du deinen ersten Soloflug durchführen.

5. Abschluss Theorieprüfungen

Vor den folgenden Schritten hast du erfolgreich die Theorieprüfungen in allen Fächern bestanden und die praktische Prüfung für dein Sprechfunkzeugnis

6. Erster Solo-Überlandflug

Überlandflug: Du wirst längere Strecken alleine fliegen und verschiedene Flugplätze ansteuern.

7. Solo-Dreiecksflug

Dreiecksflug: Ein längerer Überlandflug, bei dem du drei verschiedene Flugplätze anfliegst.

8. Simulierte Prüfung

Du führst mit einem unserer erfahrenen Fluglehrer eine simulierte Prüfung durch. Du bekommst theoretische Fragen gestellt und ihr durchfliegt das gesamte Prüfungsprogramm - ganz so, wie in der echten Prüfung.

9. Praktische Prüfung

Prüfung: Nach Abschluss der praktischen Ausbildung und der Theorieprüfung wirst du eine praktische Prüfung ablegen, die Flugvorbereitung, allgemeine Flugübungen, Überlandflug, Anflug- und Landeverfahren sowie Notverfahren umfasst.

Ablauf der Flugstunden

  • Vorbereitung: Vor jedem Flug erarbeitest du (teilweise gemeinsam mit deinem Fluglehrer) eine Flugplanung und besprichst die Ziele für den Flug des Tages.
  • Durchführung: Während des Fluges übernimmst du die Steuerung des Flugzeugs, wobei der Fluglehrer an deiner Seite ist.
  • Debriefing: Nach dem Flug gibt es ein Debriefing, bei dem der Fluglehrer dir Rückmeldungen gibt und Empfehlungen für die nächste Stunde ausspricht.

Prüfung

Was passiert während der praktischen Prüfung?

Die praktische Prüfung für deinen Flugschein ist der letzte Schritt vor der Erteilung der Lizenz und umfasst mehrere wichtige Abschnitte. Hier ist ein grober Überblick über den Ablauf:

1. Überprüfung der Dokumente

Dokumente: Der Prüfer überprüft dein Flugbuch, medizinisches Tauglichkeitszeugnis und andere relevante Unterlagen.

2. Flugvorbereitung und Abflug

  • Briefing: Vor dem Flug besprichst du mit dem Prüfer die geplante Route und die zu fliegenden Manöver.
  • Vorflugkontrolle: Du führst eine gründliche Vorflugkontrolle des Flugzeugs durch.
  • Start und Abflug: Du startest das Flugzeug und führst die Abflugverfahren durch.

3. Allgemeine Flugübungen

  • Manöver: Du zeigst verschiedene Flugmanöver wie Steilkurven, langsames Fliegen und Stalls (Strömungsabrisse).
  • Notverfahren: Du demonstrierst Notverfahren wie simulierte Triebwerksausfälle.

4. Überlandflug

  • Navigation: Du fliegst eine geplante Überlandstrecke und zeigst deine Navigationsfähigkeiten.
  • Zwischenlandung: Oft ist eine Zwischenlandung auf einem anderen Flugplatz Teil der Prüfung.

5. Anflug- und Landeverfahren

Landungen: Du führst verschiedene Landungen durch, darunter normale Landungen, Landungen ohne Landeklappen, Landungen ohne Motorhilfe.

6. Außergewöhnliche und Notverfahren

Notfälle: Du zeigst, wie du auf verschiedene Notfälle reagierst, z.B. Triebwerksausfall oder Feuer an Bord.

7. Nachbesprechung

Debriefing: Nach dem Flug gibt es eine Nachbesprechung, bei der der Prüfer dir Feedback gibt und das Ergebnis der Prüfung mitteilt.

Fliegen mit deinem Flugschein

Was kann ich alles mit meinem Flugschein machen?

Mit deinem Flugschein kannst du eine Vielzahl von Aktivitäten durchführen, die dir erlauben, die Freiheit des Fliegens zu genießen. Hier sind einige der Möglichkeiten:

Nicht-gewerblicher Flugverkehr

  • Freizeitflüge: Du kannst privat fliegen, um neue Orte zu erkunden oder einfach die Aussicht zu genießen.
  • Passagierflüge: Du darfst Freunde und Familie mitnehmen, solange du keinen Gewinn mit dem Flug machst.
  • Überlandflüge: Du kannst längere Strecken fliegen und verschiedene Flugplätze sowie Länder besuchen.

Zusätzliche Berechtigungen

  • Nachtflugberechtigung: Mit einer zusätzlichen Ausbildung kannst du auch bei Nacht fliegen.
  • Instrumentenflugberechtigung (IFR): Diese Berechtigung erlaubt dir, bei schlechten Sichtverhältnissen nach Instrumentenflugregeln zu fliegen (nur PPL(A)).
  • Mehrmotorige Flugzeuge: Du kannst eine Berechtigung für das Fliegen von mehrmotorigen Flugzeugen erwerben (nur PPL(A)).

Wohin kann ich mit meinem Flugschein fliegen?

Mit deinem Flugschein kannst du in ganz Europa fliegen und viele spannende Ziele erkunden. Hier sind einige Möglichkeiten:

Innerhalb Europas

  • Deutschland: Besuche verschiedene Städte und Regionen, wie die Alpen, die Nord- und Ostsee oder historische Städte wie Berlin und München.
  • Frankreich: Fliege zu den Küsten der Côte d'Azur, den Weinregionen oder den Alpen.
  • Italien: Erkunde die Toskana, die Amalfiküste oder die Inseln Sardinien und Sizilien.
  • Spanien: Besuche die Balearen, die Kanarischen Inseln oder Städte wie Barcelona und Madrid.
  • Skandinavien: Fliege nach Norwegen, Schweden oder Dänemark und genieße die atemberaubende Natur.

Internationale Flüge (nur PPL(A))

Grenzüberschreitende Flüge: Mit einer PPL(A) kannst du problemlos in andere Länder fliegen, solange du die jeweiligen Einreise- und Zollbestimmungen beachtest.

Besondere Flugziele

  • England: Fliege nach Großbritannien und erlebe die schöne Landschaft.
  • Island: Erkunde die Vulkan- und Geysierlandschaft auf Island.
  • USA: Besonders mutige Piloten erfüllen sich den einmaligen Traum von einem Flug über „den großen Teich“ und fliegen mit einigen Zwischenstopps bis nach Amerika.

Praktische Tipps

  • Flugplanung: Plane deine Flüge sorgfältig und informiere dich über die jeweiligen Luftraumstrukturen und Vorschriften der Länder, die du besuchen möchtest.
  • Zoll und Einreise: Beachte die Zoll- und Einreisebestimmungen der Länder, in die du fliegst.
  • Wetterbedingungen: Achte auf die Wetterbedingungen und plane deine Flüge entsprechend.

Wie lange ist ein Flugschein gültig?

Dein Flugschein ist unbefristet gültig. Allerdings müssen die Klassen- und Musterberechtigungen regelmäßig verlängert werden, um die Lizenz aktiv nutzen zu können. Hier sind die wichtigsten Punkte:

Klassen- und Musterberechtigungen

SEP (Single Engine Piston)

  • PPL(A): Diese Berechtigung ist 24 Monate gültig. Innerhalb der letzten 12 Monate vor Ablaufdatum musst du mindestens 12 Flugstunden, 12 Starts und Landungen sowie eine Auffrischungsschulung von mindestens einer Stunde mit einem Fluglehrer nachweisen. LAPL(A): Die Berechtigung ist ebenfalls 24 Monate gültig. Hier gibt es jedoch kein Ablaufdatum. Innerhalb der letzten 24 Monate musst du mindestens 12 Flugstunden, 12 Starts und Landungen sowie eine Auffrischungsschulung von mindestens einer Stunde mit einem Fluglehrer nachweisen.
  • MEP (Multi Engine Piston, nur PPL(A)): Diese Berechtigung ist 12 Monate gültig.
  • IR (Instrument Rating, nur PPL(A)): Die Instrumentenflugberechtigung ist ebenfalls 12 Monate gültig.

Medizinisches Tauglichkeitszeugnis

  • Klasse 2: Die Gültigkeit des medizinischen Tauglichkeitszeugnisses hängt vom Alter ab. Bis zum 40. Geburtstag ist es alle 60 Monate, bis zum 50. Geburtstag alle 24 Monate und ab dem 50. Geburtstag alle 12 Monate zu erneuern.
  • Klasse LAPL: Auch hier hängt die Gültigkeit vom Alter ab. Bis zum 40. Geburtstag ist es alle 60 Monate und ab dem 40. Geburtstag alle 24 Monate zu erneuern.

Sprachzertifikat

Sprachenvermerk: Für die Teilnahme am Sprechfunkverkehr muss ein gültiger Sprachenvermerk in der Lizenz eingetragen sein. Deutsch ist in der Regel die Muttersprache und wird ohne weiteren Test eingetragen. Für Englisch ist ein ICAO Sprachtest erforderlich, welcher im Rahmen der Ausbildung gemacht wird.

Dokumentation

Flugbuch: Piloten müssen detaillierte Aufzeichnungen über alle durchgeführten Flüge führen, um die erforderlichen Flugstunden nachweisen zu können.

Auffrischungskurse und Prüfungen

Regelmäßige Auffrischung: Es kann sinnvoll sein, regelmäßig Auffrischungskurse zu besuchen oder zusätzliche Trainingsstunden zu nehmen, um deine Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu halten.
Mit diesen Maßnahmen stellst du sicher, dass dein Flugschein aktiv bleibt und du weiterhin fliegen darfst.

Was passiert, wenn ich die Fristen verpasse?

Wenn du die Fristen für die Verlängerung deiner Klassen- oder Musterberechtigungen verpasst, musst du bestimmte Schritte unternehmen, um deinen Flugschein wieder zu aktivieren. Hier sind die wichtigsten Punkte:

Ablauf der Klassenberechtigung

  • SEP (Single Engine Piston): Wenn die Klassenberechtigung abgelaufen ist, musst du eine Auffrischungsschulung bei einer zugelassenen Ausbildungsorganisation (ATO) absolvieren und anschließend eine Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer bestehen.
  • MEP (Multi Engine Piston): Ähnlich wie bei der SEP-Berechtigung, erfordert die Erneuerung eine Auffrischungsschulung und eine Befähigungsüberprüfung.

Ablauf der Instrumentenflugberechtigung (IR)

  • Auffrischungsschulung: Du musst eine Auffrischungsschulung an einer Flugschule (ATO) absolvieren.
  • Prüfungsflug: Nach der Schulung ist ein Prüfungsflug erforderlich, um die Berechtigung zu erneuern.

Medizinisches Tauglichkeitszeugnis

Erneuerung: Wenn dein medizinisches Tauglichkeitszeugnis abgelaufen ist, musst du eine erneute flugmedizinische Untersuchung bestehen, um es zu verlängern.

Sprachzertifikat

Erneuerung: Falls dein Sprachenvermerk abgelaufen ist, musst du eine erneute Sprachprüfung ablegen.

Tipps zur Vermeidung

  • Regelmäßige Überprüfung: Überprüfe regelmäßig die Gültigkeit deiner Berechtigungen und plane rechtzeitig die notwendigen Schulungen und Prüfungen.
  • Erinnerungen setzen: Nutze Kalendererinnerungen oder Apps, um dich an bevorstehende Fristen zu erinnern.

Mit diesen Maßnahmen kannst du sicherstellen, dass deine PPL(A) aktiv bleibt und du weiterhin fliegen darfst.

Zusatzqualifikationen

Was benötige ich, um funken zu dürfen?

Um als Pilot funken zu dürfen, benötigst du ein Sprechfunkzeugnis. Hier sind die wichtigsten Informationen dazu:

Arten von Sprechfunkzeugnissen

1. BZF II (Beschränkt Gültiges Sprechfunkzeugnis II)

  • Sprache: Nur Deutsch
  • Einsatzgebiet: Nationale VFR-Flüge im deutschen Luftraum
  • Mindestalter: 15 Jahre
  • Prüfungen: Theorie (Multiple-Choice) und Praxis (simulierte Funkgespräche)

2. BZF I (Beschränkt Gültiges Sprechfunkzeugnis I)

  • Sprache: Deutsch und Englisch
  • Einsatzgebiet: Nationale und internationale VFR-Flüge
  • Mindestalter: 15 Jahre
  • Prüfungen: Theorie (Multiple-Choice) und Praxis (simulierte Funkgespräche)

3. AZF (Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst)

  • Sprache: Deutsch und Englisch
  • Einsatzgebiet: IFR-Flüge (Instrumentenflugregeln)
  • Prüfungen: Theorie und Praxis
  • Voraussetzung: BZF I oder BZF II

Prüfungsinhalte

  • Theoretische Prüfung: Beinhaltet Fragen zu Luftrecht, Funkverkehr und technischen Grundlagen.
  • Praktische Prüfung: Simulierte Funkgespräche, bei denen du typische Flugsituationen durchspielst.

Vorbereitung

Kurs: Wir bieten einen Kurs parallel zum Theorieunterricht des PPL oder LAPL an.

Tipps

  • Wähle das richtige Zeugnis: Wenn du international fliegen möchtest, ist das BZF I die bessere Wahl, da es sowohl Deutsch als auch Englisch abdeckt.
  • Übe regelmäßig: Regelmäßiges Üben der Funkgespräche hilft dir, sicherer und flüssiger zu werden.

Was muss ich für einen Sprachlevelnachweis tun?

Um einen Sprachlevelnachweis zu erhalten, musst du eine Sprachprüfung ablegen. Dazu kannst Du Dich bei uns anmelden, die Prüfung ist Online, den Termin stimmen wir individuell mit Dir ab. Hier sind die wichtigsten Schritte und Anforderungen:

Schritte zur Erlangung des Sprachlevelnachweises

1. Prüfung ablegen

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, bei dem deine Sprachkenntnisse in verschiedenen flugrelevanten Situationen getestet werden. Du kannst ein hohes Level versuchen, z. B. Level 6 und bekommst in jedem Fall das Level, dass Deinen Fähigkeiten entspricht.

2. Eintragung in die Lizenz

  1. Antrag stellen: Nach bestandener Prüfung musst du einen Antrag auf Eintragung des Sprachlevelnachweises in deine Lizenz stellen.
  2. Gültigkeit: Die Gültigkeit des Sprachlevelnachweises hängt vom erreichten Level ab:
    i. Level 4: 4 Jahre
    ii. Level 5: 6 Jahre
    iii. Level 6: Unbefristet

Tipps zur Vorbereitung

  • Regelmäßiges Üben: Übe regelmäßig das Sprechen und Verstehen von Englisch, insbesondere in flugrelevanten Kontexten.
  • Simulierte Prüfungen: Wir bieten auch simulierte Prüfungen an.

Cirrus

Welche Vorteile hat es, einen Flugschein-Ausbildung auf einem Flugzeug von Cirrus zu machen?

Eine Flugschein-Ausbildung auf einer Cirrus zu machen, bietet mehrere Vorteile:

  1. Moderne Technologie: Die Cirrus SR20 ist mit einem modernen Glascockpit ausgestattet, das fortschrittliche Avioniksysteme wie das Garmin Perspective+ beinhaltet. Dies ermöglicht eine bessere Situationswahrnehmung und erleichtert den Übergang zu komplexeren Flugzeugen.
  2. Sicherheit: Die Cirrus SR20 ist bekannt für ihre Sicherheitsmerkmale, einschließlich des Cirrus Airframe Parachute System (CAPS), das im Notfall das gesamte Flugzeug sicher zu Boden bringen kann.
  3. Komfort und Leistung: Die SR20 bietet eine komfortable Kabine und gute Flugleistungen, was die Ausbildung angenehmer und effizienter macht.
  4. Erweiterte Ausbildungsmöglichkeiten: Durch die Nutzung eines modernen Flugzeugs wie der SR20 können Schüler-Piloten frühzeitig mit fortschrittlicher Technologie und Instrumentenflugverfahren vertraut gemacht werden.
  5. Wertsteigerung: Eine Ausbildung auf einem modernen und gut ausgestatteten Flugzeug kann den Wert deiner Ausbildung erhöhen und dir einen Vorteil bei zukünftigen fliegerischen Tätigkeiten verschaffen.

Gibt es spezielle Schulungen für die SR20?

Ja, es gibt spezielle Schulungen für die Cirrus SR20, die darauf abzielen, Piloten mit den einzigartigen Systemen und Verfahren dieses Flugzeugs vertraut zu machen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Advanced Cirrus SR-Training: Diese Schulung umfasst fortgeschrittene Themen wie die Nutzung des Glascockpits, Notfallverfahren, das Cirrus Airframe Parachute System (CAPS) und das Risikomanagement.
  2. SR20 Perspective+ Advanced Transition (VFR + IFR): Dieser Kurs richtet sich an Piloten mit Instrumentenflugberechtigung und bietet umfassende Schulungen zu grundlegenden Flugfähigkeiten, Systemkenntnissen und dem Management der Avionik.
  3. SR20 Perspective+ Transition (VFR): Dieser Kurs ist für Piloten ohne Instrumentenflugberechtigung konzipiert und hilft ihnen, sich mit der Cirrus SR20 vertraut zu machen und ihre Flugfähigkeiten zu verbessern.

PPL(A) und LAPL(A) im Vergleich

Die folgende Übersicht stellt die Privatpilotenlizenz PPL(A) und die Leichtflugzeug-Lizenz LAPL(A) gegenüber und zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.

Beschreibung

LAPL(A)

PPL(A)

Theorieausbildung Präsenz oder Fernlehrgang (für LAPL und PPL identisch)


Mindeststunden Praxisausbildung

30

45

Mindeststunden ohne Passagiere nach Lizenzerhalt

10

0

Gültigkeit in EASA-Staaten



Gültigkeit weltweit



erweiterbar um Nachtflug-Berechtigung



erweiterbar um Instrumentenflug-Berechtigung



Medizinische Tauglichkeit Klasse LAPL



Medizinische Tauglichkeit Klasse 2


Upgrade auf PPL möglich



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